Fuchsbandwurm
Fuchsbandwurm
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Aktuelles aus der
Praxis
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Der Fuchsbandwurm Der Fuchsbandwurm ( Echinococcus multilocularis ) gehört zu den kleinen Bandwürmern. Er ist 3mm lang und hat einen Durchmesser von 1 mm. Der Kopf besitzt Haken und Saugnäpfe um sich an der Darmwand des Wirtes festzusetzen.
Lebenszyklus:
Der erwachsene Wurm
lebt im Darm des
Endwirtes ( Fuchs,
Marder, Haushund,
Hauskatze). Er
scheidet ca. 200
Eier pro Tag aus.
Das Ei wird von
einem Zwischenwirt (
Nager, Mensch)
aufgenommen. Im
Magen löst sich die
Eikapsel auf und die
Larve durchdringt
die Darmwand und
gelangt so in das
Blut und die Lymphe.
Die Larve setzt sich
vor allem in der
Leber fest, kann
aber auch Lunge,
Herz und Milz
befallen. Hier
bildet sie eine
sogenannte Hydatide,
eine knospende
Larvenstruktur, in
dessen Wand sich
mehrere Bandwürmer
bilden. Der
Zwischenwirt
erkrankt,
wird schwächer und
somit leichte Beute
für den Endwirt.
Im Endwirt
verursacht der
Fuchsbandwurm keine
Symptome. Beim
Menschen jedoch wird
das Wirtsgewebe (
Leber, Milz, Lunge,
Herz) zerstört. Die
Erkrankung wird
meistens erst 10-20
Jahre nach der
Infektion bemerkt
und ähnelt sehr
stark einer
tumorösen
Lebererkrankung oder
einer Leberzhirrose. Studie von Dr. Peter Deplazes:
Laut einer Studie
von Prof. Dr. Peter
Deplazes von 2008,
Institut für
Parasitologie,
Zürich ist das
Vorkommen der
Fuchsbandwurmerkrankung
( alveoläre
Echinococcose) beim
Menschen in den
Städten mittlerweile
genauso hoch wie auf
dem
Land. Das hängt
damit zusammen, dass
die Fuchspopulation
in den
Man geht davon aus,
dass 35 bis 65 %
aller Füchse
infiziert sind.
Durchschnittlich 0,3
% der Haushunde und
7% der Hofhunde sind
infiziert.
Eine Übertragung des
Bandwurmes vom
Haushund zum
Menschen erfolgt
direkt über den Kot
des Hundes und die
Aufnahme der Eier,
aber auch über das
Fell des Hundes,
wenn dieser sich in
Kot (z.B. von
Wildtieren) gewälzt
hat.
Eine retrospektive
Studie über 40 Fälle
von alveolärer
Echinococcose
zeigte: unter den
Patienten waren
deutlich mehr
Hundehalter und vor
allem solche, welche
den Hund nur
unregelmäßig
entwurmt hatten. Das größte Infektionsrisiko hatten Hunde, welche Wildtiere ( Nager) jagen, gefolgt von jenen, die auf dem Bauernhof leben und jenen, die unbeaufsichtigt Freilauf haben.
Die Katzenhaltung
stellte sich in
dieser Studie als
geringes Risiko dar,
da Katzen zwar
empfänglich für den
Fuchsbandwurm sind,
jedoch scheiden
diese kaum Eier aus.
Beeren spielten als
Übertragungsfaktor
keine Rolle.
Fazit:
Hunde, die jagen,
auf dem Bauernhof
leben oder
unbeaufsichtigten
Auslauf haben,
sollten alle 4
Wochen entwurmt
werden. Hunde, die rohes Fleisch, insbesondere Innereien erhalten, sollten alle 6 Wochen entwurmt werden. Kann das individuelle Risiko eines Hundes nicht eingeschätzt werden, sind mindestens 4 Behandlungen pro Jahr zu empfehlen.
Der, obige zusehende, Fuchsbandwurm wurde extrem stark Vergrößert!
Der Fuchsbandwurm
Echinococcus
multilocularis
ist ein kleiner
Bandwurm, der die
für Menschen
lebensgefährliche
Wurmkrankheit
Echinokokkose
auslöst. Die
erwachsenen
Bandwürmer leben im
Dünndarm, vor allem
des Fuchses,
seltener bei Hunden
und Katzen. |
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